Montag, 24. Juli 2017

{Rezension} "Monsunmord - Ein Singapur-Krimi"














Titel: Monsunmord - ein Singapur-Krimi
Autorin: Marlen Gardner
Verlag: Amazon Media
Seiten: 289

Band drei der Reisefieber-Krimis - Urlaub bis zum nächsten Mord

Inhalt

Ein heruntergekommenes altes Shophouse in den verwinkelten Gassen von Singapurs Chinatown, eine mysteriöse Schatzkarte, die zum Versteck des sgenhaften Drachenkönigs führen soll, und eine junge Frau, die sich aus dem Fenster stürzt - Nina Berger zählt eins und eins zusammen und bekommt eiskalten Mord heraus.
Dass sie bei ihren Ermittlungen ins Fadenkreuz skrupelloser Verbrecher, gieriger Immobilienhaie und eines miserabel gelaunten Drachenkönigs gerät, wird ihr erst klar, als es fast zu spät ist.
Gut, dass ihr wieder der treue Wächterkobold Alux von Menschenwesen unbemerkt mit Rat und vor allem Tat zur Seite steht - und er hat es diesmal wirklich nicht leicht. Todesgötter, die ihre Abneigung gegen Langstreckenflüge überwinden, Tempeldrachen mit Appetit auf Menschenfleisch und ein Drachenkönig, der im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht ...
Wird Nina es pünktlich zur ersten Vollmondnacht des Monsuns schaffen, den Schatz des Drachenkönigs zu finden und damit Mai-Lins Tod aufzuklären? Ihr bleiben nur drei Tage und Nächte, um das Geheimnis eines uralten Fluchs zu lösen ...

Meine Meinung

Ein Danke an Marlen Gardner, dass ich dieses Buch zum Rezensieren zugeschickt bekommen habe!
Das Cover lässt nicht wirklich auf einen Krimi schließen. Aber schon der Blick darauf lässt den Spielort vermuten. 
Durch das Einbringen von fiktiven Elementen wie dem Alux differenziert sich dieses Buch von anderen Krimis. Es bietet Abwechslung und bringt einen frischen Wind in die Kriminalromanwelt. Teilweise kommt dieses Buch eher einer von übersinnlichen Komponenten durchzogener Abenteuerreise gleich. Wer einen klassischen Krimi sucht, ist hier auf jeden Fall Fehl am Platz. 
Durch die passenden und zutreffenden Kommentare des für Menschen unsichtbaren Wächterkobold Alux wird das ganze Lesen aufgelockert und man kommt nicht umhin wenigstens zu schmunzeln. 
Es ist kein Problem, wenn man die Vorgänger "Tempel, Tod und Tequila" und "Leiche Ahoi" nicht gelesen hat, denn auch so erschließt sich einem inhaltlich alles. Außerdem gibt es hinten angeschlossen ein "Wörterbuch für unwissende Menschenwesen" das einem bei Begriffen weiterhilft, die einem nicht bekannt sind. Bei dem e-book sind diese Worte unterstrichen und es benötigt bloß ein Antippen, um zu dem Lexikon am Schluss zu gelangen. Das war während des Lesens überaus hilfreich, auch wenn es mir oft das Gefühl gegeben hat, ich sei wirklich ein unwissendes Menschenwesen. ;)
Das Buch gewährt einem eine wunderschöne Reise nach Singapur, die einem einiges bezüglich dem Glauben, der Kultur und den Bräuchen dort lehrt. 
Auch der Spannungsaufbau ist super gelungen. Nina lässt keine Situation aus, um einem als Leser Sorgen zu bereiten, in welche misslichen Umstände sie als nächstes gerät. Denn steht sie meistens alleine bei der Aufklärung des Mordes. Ihr Mann ist mit Arbeiten beschäftigt, der Kobold Alux hat mit den Tempeldrachen zu tun und die dortige Polizei hält lieber die Kriminalitätsrate niedrig und stempelt den Mord als Selbstmord ab. 
Die Frage, wer der Mörder von Mai-Lin ist und ob es Nina gelingt den Drachenkönig, falls er wirklich existiert, aufzuspüren bleibt lange offen und fesselt einen so mithilfe von gespannter Erwartung.

Fazit

Ein Krimi, der durch Witz und Supernaturalismus besticht.
Darum vergebe ich 4 von 5 Buchewigkeiten.

Eure Ju

Sonntag, 23. Juli 2017

{Storytime} No. 1




AUFGEPASST ALL IHR LEBEWESEN DA DRAUßEN, DIE WIE ICH ESSEN, TRINKEN UND URINIEREN: DIE MASCHINEN LEHNEN SICH GEGEN UNS AUF!!! D: 


Es war einmal ein kleines, naives Mädchen namens Judith. (Aus einem unerklärlichen Zufall trägt sie den gleichen Namen wie ich. :D)
Wie jeder andere Mensch wuchs sie heran, erfuhr die Privilegien eines süßen und niedlichen Kindes, um diese dann im Alter zu verlieren und lernte die guten wie auch schlechten Seiten des Lebens kennen. 
Ihre Kindheit aus Abscheu zu pink und Barbie-Puppen jedoch zählt der Vergangenheit an, darum lassen wir sie hinter uns. Viel wichtiger ist die Zeit ihrer Pubertät. Denn in ihrem zarten Alter von dreizehn Jahren, war das Voranschreiten der Technik gewiss. Leider musste die Jugendliche die Bosheit der Maschinen am eigenen, zarten Körper spüren. Hautnah und überaus unangenehm.
Es war ein warmer, von sommerlichen Sonnenstrahlen durchzogener Nachmittag. Die Vögel pfiffen ihre herzerweichenden Melodien und ein warmer Wind fuhr durch Bäume, Büsche und Blumen. Nichtsahnend lag Judith in ihrem unglaublich weichen Bett, ein Buch lesend. In einer anderen Welt gefangen erreichte sie die reale Welt nicht. Zwischen Zeilen und Sätzen gefangen. Gefesselt von literarischen Ausdrücken und einer Ewigkeit aus Worten.
Das menschliche Bedürfnis nach Essen zwischendurch riss sie schmerzvoll und mit einem Knurren aus diesem Sein von Buchstaben. Nach dem Stillen ihres Hungers erreichte sie der Gedanke, die Nachrichten auf ihrem Handy zu überprüfen. 
Als sie dieses nicht auf ihrem Schreibtisch finden konnte, startete sie ohne jegliche Hilfe von Außenstehenden eine große Suche, bei der sie ihr Haus auf den Kopf stellte. Matt und ohne Erfolg ließ sie sich auf ihr Bett fallen, froh darüber, dass sie nicht auf ihr Handy angewiesen war und noch immer ihre Bücher hatte.
Nach einem Schlaf, der von Ruhe und Traumlosigkeit durchzogen war, wachte die Jugendliche des Morgens auf. Die Verwirrung des Schlafes umgab sie wie eine Wolke aus Deodorant. Doch plötzlich traf sie die Erinnerung, dass sie ihr Handy am Tag zuvor nicht gefunden hatte, wie der Blitz. 
Obwohl sie persönlich noch nie von einem Blitz getroffen wurde diese Erkenntnis eher als einen Stein empfand, der sie aus der Wolke aus Schläfrigkeit befreite. Mit einem Klong traf er sie mit der Kraft der Redewendungen am Kopf. Erneut stellte Judith das Haus, in dem sie wohnte, auf den Kopf. 
Wie schon erwähnt, lag ihr ihr Handy nicht sonderlich am Herzen, weshalb sie dachte, es würde schon irgendwann auftauchen und  so setze sie sich an den Laptop. Ihre Unwissenheit bezüglich der Bosheit der Maschinen zeigte sich auch hier. Die Komplikationen während des Suchtens von Anime tat sie als kurzzeitiges Problem ab. Dass viel mehr dahinter steckte hätte sie nicht erträumt.
Ihre ersten Zweifel der Technik gegenüber taten erst an den Tag, als auch ihr geliebter Kindle ihr den Dienst verweigerte. Eine pure Katastrophe! Jetzt könnte die Jugendliche das Buch, das sie gerade erst begonnen hatte und welches sie förmlich aufsaugte, nicht fertiglesen. Es war für sie, als würde man ihr das Herz herausreißen. (Und wer die Behauptung wagt, das sei übertrieben, soll sich in eine Ecke stellen und über den Fehler nachdenken, den er begangen hat.) Die Vermutung, es läge an der mangelnden Energie in dem Gerät, wurde von der Tatsache, dass es auch nach vollkommenen Aufladen nicht funktionierte, wiederlegt. Alle Versuche den Kindle anzuschalten scheiterten. Gut, dass ihr Regal voll war mit ungelesenen Büchern.
Doch diese Geschehnisse weckten in Judith den Gedanken, dass die Eroberung der Menschheit von den Maschinen doch nicht so weit in der Zukunft liegt, wie bisher gedacht ...


(Dass Judith ihr Handy mit der Bettwäsche in den Wäschekorb geworfen hat, der YouTube-Kanal, auf dem sie Anime geschaut hat, gelöscht wurde und sie bloß über den Kindle-Bildschirm streichen hätte müssen, fand sie noch am selben Tag heraus ...)


Ich hoffe, dieser, mein erster Post von "Storytime", der auf einer wahren Geschichte basiert, konnte euch erheitern und vor der Bosheit der Maschinen warnen.

Ganz liebe Grüße,
Eure Ju

{Storytime}



Ich feile seit einer Weile in Gedanken an der Individualität meines Blogs. Mit einer Nagelfeile hocke ich dann auf dem Sofa und lasse meine Gedanken schweifen.
Was kann ich machen, um meinen Blog einzigartig zu gestalten? Wie gebe ich ihm einen eigenen Touch, sodass er zu mir passt und einen Teil von mir wiederspiegelt, die Leser aber trotzdem nicht abschreckt? Auf was soll ich mein Augenmerk legen?
Solche Fragen sind mir haufenweise im Kopf herumgeschwirrt, haben an meiner Kreativität geknabbert und haben meinem Hirn ein paar Anstöße zu geben versucht.
Ich denke, der Titel dieses Posts lässt schon eine Schlussfolgerung ziehen, um was es sich bei der Rubrik handelt, die ich nun beginne. Und ihr liegt mit eurer Konklusion richtig. Zumindest solange ihr geschlussfolgert habt, dass ich in dieser Kategorie von meinem Fußfetisch und meinem Faible für regenbogenpupsende Einhörner erzähle. Joking. Es geht, wie der Titel sagt, um irgendwelche Texte, die meiner Fantasie entspringen. Märchen, Kurzgeschichten, Erzählungen, Gedichte, etc.. Obwohl ... wenn ich so drüber nachdenke, dann passt meine Liebe zu Füßen und Einhörnern auch in diese Rubrik ...
Ich weiß noch nicht, welchen Zeitrhythmus ich meinen Veröffentlichungen der Texte gebe.
Ich weiß noch nicht, ob ich jedes Mal etwas Abgeschlossenes mache, oder ob ich auch einmal eine Kurzgeschichte herausbringe, die sich über mehrere Posts hinwegzieht.
Ich weiß noch nicht, wie sehr sich diese Rubrik verändert oder wie lange ich sie fortführe.
Eines jedoch ist für mich gewiss: Ich will euch Leserinnen und Leser mit meinem Geschreibe erreichen. Euch berühren, wie es körperliche Berührungen nie vermögen. Gefühle in euch wecken, die mich auch während des Schreibens beschäftigt und umgeben haben. Oder Erinnerungen an den Tag bringen, die ihr mit dem Text assoziiert.
Ich will Menschen durch mein Schreiben zum Lachen, Weinen und Nachdenken bringen. 
Für einige klingt das jetzt wahrscheinlich alles ein bisschen kitschig, aber ich schreibe gerade einfach die Wahrheit aus mir heraus.

Mit ganz lieben Grüßen,
Eure Ju