Samstag, 15. Juli 2017

{Rezension} "Ein neuer Anfang"














Titel: Ein neuer Anfang
Autor: Brenda Kennedy
Verlag: Translantic Verlag
Seiten: 209

Teil eins der Starting-Over Trilogie.

Inhalt

Durch das Erbe ihrer Tante erhält Angela Perez in Florida die Chance auf einen bitter nötigen Neuanfang. Sie zieht in das kleine Cottage am Siesta Key Beach und beginnt ihren neuen Lebensabschnitt, fernab von ihrer düsteren Vergangenheit und ihrem gewalttätigen Ex-Freund. In ihren beiden Arbeitskolleginnen Brea und Sara findet sie schnell Freundinnen. Die beiden arrangieren für sie ein Blind Date mit dem gut aussehenden Dr. Mason Myles, der seit dem Vertrauensbruch in seiner letzten Beziehung all seine Energie in die Arbeit im Krankenhaus steckt. Als sich eine neue Liebe zwischen den beiden anzubahnen scheint, merken sie jedoch schnell, dass sie ihre eigene Vergangenheit nicht so einfach hinter sich lassen können. Ein Kampf um die Liebe beginnt. 

Meine Meinung

Ein Danke an Lovely Books, wo ich dieses Buch gewonnen habe.
Das Cover harmoniert farblich ziemlich gut, aber ich bin leider kein großer Fan, wenn Menschen darauf abgebildet sind. Das bremst meine Vorstellungskraft.
Die Grundidee dieses Buches bietet sicher jede Menge Ideen und eine gute und recht solide Grundlage, aber an der wirksamen Umsetzung und dem gewinnenden Ausbau fehlt es hier. 
Alle Konversationen und der sonstige Text kommen mir vor wie leere, aneinandergereihte Phrasen. Diese Geschichte wäre an sich sehr emotional und bewegend, aber leider kommen die Emotionen nicht gut rüber. Auch der Schreibstil im Generellen konnte mich nicht wirklich für sich gewinnen. Ich musste mich teilweise ziemlich durch das Buch kämpfen. Es gibt jede Menge Wortwiederholungen, die das flüssige Lesen unfassbar erschweren. Das Wort Gebrauchsanweisung trifft für mich diesen Roman sehr gut. 
Der Fokus des Lesers wird sehr auf unwichtige Sachen gelegt. Das hat das Lesen für mich auch nicht wirklich erleichtert. Der Neuanfang von Angela und der Grund dafür hätte mehr in den Vordergrund gestellt werden können und sollen. Stattdessen wurden einem stellenweise zum Beispiel Zimmer und ihre Einrichtung ausführlichst näher gebracht. Das erhöht den Langeweile-Faktor unglaublich. 
Außerdem fehlt es oft nach oder vor Anführungszeichen an Leerzeichen, was zumindest für mich ziemlich nervtötend war.
Eine positive Eigenschaft des Buches ist der Sichtwechsel von Angela und Mason. So wird einem ein Blick in die Gefühlswelt nicht nur einer Person gewährt. Wobei, wie schon erwähnt, diese Gefühlswelt nicht gut ausgebaut ist und mich an eine einsame Insel abgeschottet von anderem Leben, umgeben von eisigem Wasser erinnert hat.
Mason ist extrem überfürsorglich, was nach der Zeit überaus anstrengend ist. Jedes Mal erinnert er Angela daran, sich im Auto anzuschnallen oder die Haustür zuzusperren, etc.. Mir persönlich liegt Sorgfalt auch am Herzen, aber mir wurde das eindeutig zu viel! 
Die Welt von Masons Freunden scheint ziemlich Friede-Freude-Eierkuchen. Es wirkt, als hätte nur Angela eine überaus unangenehmen Vergangenheit und als könne das Leben der anderen gar nicht besser laufen. Dieser Eindruck kann auch daher kommen, dass auf das Leben der Freunde nicht näher eingegangen wird.
Der gut gelungene Kliffhanger macht sehr gespannt auf den folgenden Band, obwohl ich nicht sicher bin, ob ich diesen lesen werde, da mich schon dieser Teil nicht überzeugen konnte.

Fazit

Leider konnten mich der Schreibstil und die Umsetzung der eigentlich guten Grundidee nicht für das Buch gewinnen, weshalb ich sehr wahrscheinlich auch nicht die Folgebände lesen werde.
Von mir gibt es mickrige 2 von 5 Buchewigkeiten.

Eure Ju

Kommentare:

  1. Huhu,

    ich mag deine Art wie du rezensierst :)

    Woher aus Österreich kommst du denn!? Bin ja zur Zeit hier im Urlaub :)

    Lg

    Steffi

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    1. Hey,
      Ich komme aus dem schönen Salzburger Land.
      Und Danke! Ich kann das Gleiche nur von dir auch sagen.

      Aller liebste Grüße,
      Ju

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